Punchbowl Crater

Der Hügel der Menschenopfer, so wird der Punchbowl Crater auch genannt. Der Überlieferung nach, sollen im alten Hawaii ganz genau an diesem Ort den Göttern Menschen als Opfer dargeboten sein. Weiterhin sagt die Überlieferung das der Hügel der Menschenopfer früher auch als Richtplatz für Verbrecher genutzt wurde. Unter dem allerersten Königs Hawaiis, dem König Kamehameha wurden dann im 18. Jahrhundert auf dem Hügel Kanonen aufgestellt. Diese dienten ausschließlich zum Abfeuern von Salutschüssen, wenn sich Ehrengäste auf Hawaii angekündigt haben und diese im kleinen Hafen an Land gingen. Erst ab dem Jahr 1930 wurde der Krater als Schießstand der National Garde genutzt. Seit den 1940er Jahren, wurden durch den US-Kongress endlich die Gelder bewilligt, damit an dieser so beutenden Stelle ein Friedhof errichtet werden kann. Zuerst wurden die Soldaten hierher überführt, die in früherer Zeit gefallen sind und in Guam vorerst beigesetzt wurden. Später wurden auf dem Hügel der Menschenopfer die gefallenen Soldaten beigesetzt, die ihr Leben im Koreakrieg und auch im Vietnamkrieg lassen mussten.

Hier liegen mehr als 45.000 Tausend Menschen begraben, der zum einen als ganz normaler Friedhof von Honolulu dient, aber auch als Heldengendenkstätte, der im Krieg gefallenen Soldaten der gesamten USA, genutzt wird. Ein geschichtsträchtiger Ort, der auch viele Informationen bietet. Auf aufgestellten Tafeln, können sich die Besucher über die Kriege informieren. Sehr imposant ist auch die riesige Ehrenhalle, hier werden die Besucher über 18.000 Namen von den immer noch vermissten Soldaten, lesen können. Der Aufgang zum Mahnmal also zur Ehrenhalle ist gepflastert mit tausenden von Namen von Soldaten, die den Ehrentod für ihr Land starben. Im National Memorial Cemetery of the Pacific in Hawaii sind aber nicht nur Soldaten beigesetzt worden, viele Besucher kommen auch aus anderen Gründen zu diesem geschichtsträchtigen Ort auf Hawaii. Sogar der Großvater vom heutigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, liegt hier begraben. Auch der erste Astronaut Ellison Onizuka, der gebürtiger Hawaiianer war, hat hier seine ewige Ruhe und seinen Frieden gefunden. Er ist bei dem Absturz der Challenger tragisch ums Leben gekommen. Diese eindrucksvolle Gedenkstätte besteht ganz genau seit dem Jahr 1949. Die 45 000 Gräber sind sehr schlicht gehalten und bedecken das gesamte Areal des Hügels der Menschenopfer. Hinzu kommen die weiteren 28.000 nur namentlich erwähnten gefallenen Soldaten. Deren letzte Ruhestätte ist sicher nur Gott bekannt- so die Inschrift über der Tafel der im Krieg vermissten Soldaten.

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Das National Memorial Cemetery of the Pacific Hawaii liegt nördlich von Honolulu. Dieser Ort ist heute ein Heldengedenkfriedhof der Vereinigten Staaten von Amerika, aber heutzutage auch eine touristische Attraktion. Jedes Jahr besuchen mehr als 7 Millionen Menschen diesen geschichtsträchtigen Ort. Dieser Ort ist eigentlich ein Krater, der ca. vor 100.000 Jahren durch den Austritt von Lava entstanden ist. Diese Lava konnte durch Risse im Korallenriff bis an den Rand des Koolau Gebirges vordringen. Am Rande des Kraters befindet sich heute eine Aussichtsplattform, von dieser Plattform aus, können die Besucher einen atemberaubenden Blick über Honolulu genießen. Von hier oben blickt man auf Waikiki und Pearl Harbor, auch deshalb lohnt sich ein Besuch immer wieder.

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