Poipu Beach Park

Der Poipu Beach Park liegt auf der Insel Kauai, der Garten-Insel. Kauai mit den grünbewachsenen steilen Klippen ist für viele Hawaii-Fans die schönste Insel Hawaiis und der Strand von Poipu für Eingeweihte der schönste und sicherste Strand dieser Insel, wahrscheinlich sogar ganz Hawaiis. Ein großer US-Fernsehsender kürte ihn vor einigen Jahren sogar zum schönsten Strand der USA überhaupt. Er liegt an der Südküste der Insel und schmiegt sich sichelförmig an den Ort Poipu mit seinen Ferien-Ressorts, Hotels, Restaurants, Bars, Tennis-und Golfplätzen. Flach abfallend und durch Felsen sowie ein vorgelagertes Riff geschützt, ist der Poipu Beach auch für Kinder und Nichtschwimmer sehr geeignet. Es gibt Rettungsschwimmer, die für die Sicherheit der großen und kleinen Besucher sorgen, überdachte schattige Picknickplätze, Liegewiesen, einen Swimmingpool für Kinder, öffentliche Duschen und Toiletten. Alles ist sehr sauber und gepflegt. Auch ein großer Parkplatz in Strandnähe ist vorhanden und ein Kiosk für eine Erfrischung zwischendurch. Auch wettermäßig ist der Poipu Beach ein bevorzugter Ort. Er hat viel mehr Sonnenstunden als die Strände auf der Nordseite von Kauai.

Der Poipu Beach Park hat herrlichen gelben Sandstrand, sauberes Wasser und eine sehr artenreiche Unterwasserwelt. Hier leben viele farbenprächtige Fische, darunter auch der „Humuhumunukunukuapuaa“, der Staatsfisch des Bundesstaates Hawaii. Wer am Poipu Beach schwimmt oder schnorchelt wird dem kleinen fleischfressenden Fisch, der bei Erschrecken einen sirrenden Ton von sich gibt, sehr wahrscheinlich begegnen. Aber auch die „honu“ genannten großen grünen Meeresschildkröten haben hier ihr Revier. Sie können ausgewachsen gut einen Meter lang und 150 Kilogramm schwer werden. Der Star des Poipu Beach aber sind die vom Aussterben bedrohten Hawaii-Mönchsrobben. Wie ihre Verwandten, die Mittelmeer-Mönchsrobben und die Karibik-Mönchsrobben sind auch die Hawaii-Mönchsrobben sehr stark vom Aussterben bedroht und stehen auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten.

Es gibt nur noch etwa 1200 Hawaii-Mönchsrobben und etwa 50 von ihnen sonnen sich gern mal an dieser Stelle der Küste von Kauai. Der Anblick der seltenen Tiere ist ein erhebendes Gefühl, besonders wenn Robbenmütter mit ihren Babys mitten auf dem Strand rasten. Natürlich muss jeder Strand-Besucher Rücksicht auf die über 2 Meter langen und bis 270 Kilogramm schweren Tiere nehmen. Es ist wichtig, den geforderten Mindestabstand von 150 Metern zu ihnen einzuhalten und hinter den Absperrungen zu bleiben. Auch Lärm oder das Blitzlicht von Kameras könnte die Tiere erschrecken und sollte deshalb unterbleiben. Hawaii-Robben sind zwar absolut friedfertig, aber wenn sie aufgeschreckt werden könnten sie schon gefährlich werden. Sie werden zumindest flüchten und die Strandbesucher um ein wunderschönes Erlebnis bringen.

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Neben den Robben kann man vom Poipu Beach aus auch manchmal Delfine und sogar Buckelwale beobachten. Genauso wie das traumhafte Wetter Touristen nach Hawaii lockt, zieht es nämlich auch die bis 15 Meter langen und 45 Tonnen schweren Buckelwale vom Nordpazifik zu den Küsten von Hawaii. Hier bekommen sie ihre Jungen und ziehen sie groß, hier tollen sie in Gruppen im Meer herum und unterhalten die begeisterten Touristen von etwa Dezember bis Mai. Es ist in dieser Zeit also immer von Vorteil, ein Fernglas mit an den Strand zu nehmen.

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