Haleakala Nationalpark

Der Haleakala Nationalpark auf Hawaii ist ein wunderschöner Park auf der Insel Maui in Hawaii. Namensgeber ist der Vulkan Haleakala, der zuletzt im Jahr 1790 ausbrach. Der Nationalpark wurde im Jahr 1916 gegründet und hat seit dem Jahr 1980 den Status eines internationalen Biosphärenreservates. Der Vulkan selbst ist 3055 Meter hoch. Der riesige Krater hat ein Ausmaß von 49 qkm und besteht eigentlich aus einem großen Becken mit mehreren Vulkankegeln, bedeckt von dicken Schichten aus Asche und Bims. Kommt man dann am Ziel an, stellt man fest, dass man die Idee zu einem Ausflug mit Gipfelerlebnis nicht alleine hatte. Bemerkenswert sind außerdem die erstaunlich frischen Temperaturen in 3000 Metern Höhe. Hier warten bereits zahlreiche Urlauber auf den Sonnenaufgang – eingehüllt in Bettdecken und bekleidet mit fast der sämtlichen Kleidung, die man für einen Urlaub auf einer tropische Insel bei sich hat. Man trifft sich hier oben nicht nur für das geeminsame Erleben eines Naturschauspiels, sondern hat auch die Möglichkeit bei entsprechender Vorbuchung anschließend mit einem Mountainbike den Berg hinab zu fahren – ein weiteres einmaliges Erlebnis, das man so schnell nicht vergißt.

Wer es etwas ruhiger angehen will, findet hier oben spektakuläre Fotomotive, besonders im aufgehenden Sonnenlicht und im Zusammenspiel mit dem sich verziehenden Nebel. Außerdem finden sich hier zahlreiche exotische Pflanzen vor einer seltenen Kulisse. So vergißt man schnell das frühe Aufstehen und das fehlende Früchstück. Wobei sich dieses ganz leicht im Tal auf dem Weg zu dem zweiten, an der Küste gelegenen Teil des Nationalparkes nachholen läßt. Die bei Touristen ebenfalls beliebte kurvige Küstenstraße nennt sich Road to Hana und bietet spektakuläre Aussichten. Die besondere Attraktion für viele Touristen ist ein Besuch des Gipfels zum Sonnenaufgang, wenn die Sone langsam durch die Wolken und den Nebeln im Tal bricht – denn hier oben ist man wirklich über den Wolken. Schon die Fahrt durch den dunklen Nationalpark im Morgengrauen über eine gut ausgebaute Straße ist ein Erlebnis. Man gewinnt eigentlich den Eindruck fast alleine auf dem Weg zum Gipfel zu sein und denkt noch darüber nach, warum man in seinem Urlaub zu dieser unchristlichen Uhrzeit aufgestanden ist und sich ohne Frühstück auf den Weg in die Wildnis gemacht hat.

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Die Fahrt dauert zwar insgesamt 4 Stunden, ist aber unbedingt lohnenswert. Unterwegs hat man verschiedene Möglichkeiten die tropische Landschaft zu erleben. Besonders erwähnenswert ist die einstündige Wanderung zu den 100 Meter hohen Waimoku Wasserfällen und ein Abstecher zu den Teichen des Palikea Streams. Hier kann man sich gleichzeitig durch einen Sprung in das kühle Nass erfrischen. Zusätzlich hat man die Möglichkeit an einem Strand mit schwarzem Vulkansand zu entspannen. Im Ort Hana endlich angekommen findet man einen kleinen verschlafenen Ort mit etwa 700 Einwohnern vor, der sich über eine Fläche von 9 qkm erstreckt. Bis hierhin hat man insgesamt 54 Brücken überquert, die man auch für die Rückfahrt über die 80km lange Strecke benutze muss – die Road to Hana ist tatsächlich eine Sackgasse, sicherlich die schönste der Welt mit einer grandiose Aussicht. Hier fühlt man sich wirlich wie in einer anderen Welt.

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